Es rauscht im Mediendschungel und fast immer ist ein mir bekanntes Gesicht dabei. So manches, was da aus Druckerpressen und Tastaturen quillt ist aber aufgebauschte Nichtigkeit des Skandales wegen. Es geht ausschließlich um Auflagen, Quoten und Zugriffszahlen. Journalismus bleibt da leicht auf der Strecke und Personen sind zweitrangig - sind nur noch Skandalträger.
Inszenierte Skandale verkaufen sich eben besser, auch wenn später dementiert bzw. berichtigt werden muss. Der Skandal von Heute weicht dem Skandal von Morgen. Hauptsache die Auflagen sind verkauft, die Quoten höher und die Zugriffszahlen gesteigert. Jeder ist zufrieden, nur manchem Betroffenen wurde dabei flau im Magen, egal der nächste für den morgigen Skandal wird sich schon finden.
Fazit: Alle spielen mit, na hoffentlich nicht alle!
19.01.2013
John Seyfert
